
“Lügen haben kurze Beine!” Die hatte ich auch, sowohl 1983 als auch am vergangenen Mittwoch im ZuMirOderZuDir. Ich stand an der Bar, wippte zur Musik und wurde angesprochen. Ein Typ auf dem Rückweg von der Herrentoilette meinte, ich sollte doch Tänzer werden. Warum auch immer ich ihm erklären musste, dass ich doch schon Tänzer sei und sogar schon 5 Jahre beim russischen Militärballet gedient bzw. getanzt habe. “Verdammt, mir muss man nicht sagen wie tanzen geht, ich war bei der härtesten Truppe der Welt.” Um meine Aussage wasserdicht zu machen ergänzte ich als kleinen Makel, dass ich aber über den Grande Plié nicht hinaus komme.
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Es ist vollbracht ! Tomas Tulpe – der Meister der Tonkunst und größte Entertainer seiner Gewichtsklasse hat ein neues Video zu seinem Smash-Hit DISCO! produziert. Grund genug, der elektronischen Bühnenwurst einmal für ihr Lebenswerk zu danken. Danke.
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Manchmal steht eine Band in der Wüste und fragt sich ob sie zur menschlichen Rasse gehört. Ich schaue es mir an, kenne die Antwort und frage mich warum die das wohl machen. Manchmal kostet ein Video in dem der Künstler Pamela Anderson neben sich vor die Kamera stellt auch eine Million Dollar und die Enttäuschung ist, sagen wir mal, groß, weil am Ende doch Justice vs. Simian bei MTV-Europe-Music-Awards den Preis für das beste Video abstauben. Genau wie die Musik sind auch die zugehörigen Videos eben reine Geschmackssache.
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Manchmal entdeckt man tolle Sachen ja erst reichlich spät für sich. So ist es mir mit Salad Fingers ergangen. Aber besser spät als nie. Danke an Regine und ihren schrägen Geschmack. weiterlesen »
Ich habe gerade einen Twitter-Post von ColumbiaBerlin mit Verweis auf die neue Late-Night-Show mit Olli Schulz gelesen. Erstausstrahlung ist im NDR Fernsehen am Samstag, 03. Oktober 2009 um 00:00 Uhr.
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Achtung: Dies ist kein Wahlwerbeartikel für die SPD oder Herrn Thierse. Jedoch bot die Wahlwerbeveranstaltung der SPD auf dem Berliner Helmholtzplatz am gestrigen Samstag, auf der auch das obige Foto entstand, den Rahmen für folgende Begebenheit.
Nach einem kleinen Einkaufsbummel mit einer Freundin schlenderten wir über Helmholtzplatz und besagte Veranstaltung der SPD. Dabei kam uns eine junge Familie in der Kombination Mutter, Vater und Kleinkind im modernen Buggy-Kinderwagen entgegen. Natürlich steuerte Vati, wie immer am Wochenende. Soweit noch nicht ungewöhnlich für die Gegend, sondern eher symptomatisch.
Der kleine Racker war vermutlich so ungefähr ein Jahr alt und hatte ohne Scheiss ein schwarzes iPhone in den saberigen Händen. Leider konnte ich Modellreihe (3G oder 3G-S) sowie Speicherkapazität in der Eile nicht erkennen und es war auch keine Zeit für ein Foto. Meine Begleitung schaute mich ungläubig an und fragte, ob ich das auch gerade gesehen habe. Ich hatte.
Vermutlich versuchen die Eltern den Kleinen schon früh an Technik und Telekommunikation heranzuführen. Quasi als perfekte Ergänzung zum chinesischen Kindermaedchen. Dann kann die Göre mit 2 nicht nur fließend Mandarin sprechen, sondern dies auch direkt mit seinen internationalen Business-Freunden am anderen Ende der Welt tun. Es würde mich nicht wundern, wenn bei dem einen oder anderen Berliner Frauenarzt in diesem Zusammenhang schon bald erste Anfragen eingehen. Stichworte: je früher, je besser, prenatal und intravaginal.
Herr Thierse fuhr mir übrigens permanent um die Beine und hörte nicht auf zu winken.
Soeben ist ein großer Teil meines Weltbildes zusammengebrochen. Bisher dachte ich, die MÜTTER im Prenzlauer Berg gründen ihren Maximalanspruch in den Punkten Kinderanzahl, -erziehung, -anziehung, -ernährung etc. einzig auf dem ihnen eigenen süddeutsch geprägten Wertekanon. Gut, auch das Vorzeigen der eigenen Lendenfrucht, i.d.R. benannt a la Torben-Maximilan (ggf. noch ergänzt um die Vornamen der Großeltern), als gleichwertiges Statussymbol zu 50 lfd. Metern Bücherregal oder einem gepflegten Mittelklassekombi, hatte ich bisher als Motivation für den Übermutteranspruch angesehen.
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