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	<title>hausmannskost. &#187; bastian</title>
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		<title>champagner ist für den arsch!</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Apr 2011 11:18:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bastian</dc:creator>
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		<title>Leider gab es keine PremiumCola</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 17:16:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bastian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Total Tankstelle am Volkspark Friedrichshain]]></description>
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<p>Total Tankstelle am Volkspark Friedrichshain</p>
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		<title>Essenz &#8211; Tag 10 &#8211; Montag &#8211; 7. Teil</title>
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		<pubDate>Sun, 23 May 2010 14:00:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bastian</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Experiment]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Benedix]]></category>
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		<description><![CDATA[23. Mai 1244 im Jahre des Herrn. Seit nunmehr zwei Monden reisen mein Trupp und ich durch die Lande. Da die südlichen Grenzen Okzitaniens durch den spanischen König überwacht werden, habe ich einen Weg eingeschlagen, der mich nordöstlich treibt. Der Flüchtling wird meines Erachtens nach nicht mit dem Pferd unterwegs sein, da ihn dies zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.hsmnnskst.de/wp-content/uploads/2010/05/essenz_foto_Tag10_Teil7.jpg" width="630" height="240" alt="essenz_foto_Tag10_Teil7.jpg" class="aligncenter" /></p>
<p style="text-align: justify; font-family: Verdana; color:blue"><i>23. Mai 1244 im Jahre des Herrn. Seit nunmehr zwei Monden reisen mein Trupp und ich durch die Lande. Da die südlichen Grenzen Okzitaniens durch den spanischen König überwacht werden, habe ich einen Weg eingeschlagen, der mich nordöstlich treibt. Der Flüchtling wird meines Erachtens nach nicht mit dem Pferd unterwegs sein, da ihn dies zu sehr auf geeignetes Gelände beschränkt und er den Schutz der Wälder so nicht nutzen könne. Ihn in den Wäldern zu suchen wäre verlorene Zeit, aber er wird die Ortschaften nicht vollends meiden können, da auch sein Leib nach Nahrung verlangt. Unsere Strategie ist simpel, aber effizient. Einen Tag reiten wir, dann bei einsetzender Dämmerung verstreue ich meine Männer in alle Himmelsrichtungen, auf das sie sich bei der nächsten Dämmerung wieder bei mir einfinden um zu berichten. So bilden wir einen riesigen Stern, der durch das Land zieht um nach dem Ungläubigen zu leuchten. In den letzten Tagen begannen Zweifel an mir zu nagen. Nicht ob der Richtigkeit meiner Vermutungen über die Existenz des Flüchtlings sondern der Richtung, die wir einschlugen.</i></p>
<p><span id="more-1689"></span>
<p style="text-align: justify; font-family: Verdana; color:blue"><i>Frankreich ist groß und reich an Verstecken. Natürlich könnte ich auch eine großinquisitorische Suche anregen, aber ich will mir den süßen Geschmack der Rache nicht nehmen lassen. Ja, ich empfinde Rachegelüste, denn Zeit meines Daseins als Ritter des Glaubens schlug ich meine Schlachten, ohne dass auch nur ein Ketzer meiner Klinge entkam um neue Köpfe mit seinen Lehren zu vergiften. Diese Flucht, die mich bis zum heutigen Abend nur als stiller Verdacht umgarnte, ist eine Verhöhnung, nicht nur meiner Werte sondern auch meiner Person selbst. Aber ich soll Gewissheit erlangen. Zwei meiner Reiter kehren zurück und berichten unabhängig voneinander ähnliche Geschehnisse. In dem einen Fall habe eine alte Amme einen Dominikanermönch tot in einem Graben nahe den klösterlichen Feldern gefunden. Seine Kehle war zusammengedrückt wie ein morscher Stamm. Der andere Reiter erzählt mir von einem auf gleiche Weise ums Leben gebrachten Händler, den er am Eingang zur Ortschaft Aurillac fand. Beide Reiter waren sehr weit nördlich unseres derzeitigen Standorts unterwegs gewesen. Ich zeichne die Fundorte auf meiner Karte ein aber um Schlussfolgerungen zu ziehen ist es noch zu früh. Einer Ahnung folgend lasse ich aufbrechen. Ein Bote reitet voraus und soll meine Ankunft vorbereiten.<br />
Wir reiten die Nacht durch und als wir am Mittag des nächsten Tages eintreffen und vor das Ratshaus treten, empfangen mich bereits Würdenträger der Stadt und des Klerus. Sechs Verdächtige werden mir vorgeführt. Die stinkenden und zerlumpten Männer scheinen mir alles andere als in der Lage zu sein weite Strecken zurückzulegen. Zwei von ihnen haben die Fäulnis. Einer kann sich kaum auf den Beinen halten und die anderen drei sind kaum der heimischen Sprache mächtig. Schwachsinnige Bettler sind sie allesamt. Ich lasse sie verhören aber die Ergebnisse befriedigen mich nicht. Fünf von ihnen haben die Befragung überlebt und schwören auf den Herrn Jesu Christi, dass sie gesehen haben wer den Händler ermordet hat. Keine der fünf Beschreibungen gleicht der anderen. Ich habe Folter noch nie für ein effizientes Mittel zur Informationsgewinnung gehalten und gerate über die mir dargebotene Torheit in Raserei. Ich sehe in das versehrte Gesicht eines der Befragten und beginne zu würgen. Einen Moment bin ich versucht die in mir tobende Wut auf ihn zu speien, aber ich besinne mich und spreche ihn an.<br />
„Sag mir, mein Freund. Bist du ein guter Christ?“<br />
„Ja mein Herr.“ Die Stimme ist kaum deutlicher als die eines Rindes. Die geschwollen Wangen und der gequetschte Hals hemmen ihm die Worte.<br />
„Ich glaube dir und bin mir sicher, dass du keine Sünden mehr in dir trägst, hab’ ich Recht?“<br />
„Ja mein Herr, ich habe Zeugnis abgelegt.“ Speichel rinnt ihm beim Sprechen zwischen den kraterhaften Zähnen hervor, aber ich lasse ihn meinen Ekel nicht spüren.<br />
„Du sagst also, du hast den Mann gesehen, der euren Händler ums Leben gebracht hat?“<br />
„Ja, mein Herr. Er war groß und hatte einen dunklen Mantel an.“<br />
„Trug er einen Hut?“<br />
„Ja mein Herr, einen Hut.“<br />
„Deine Freunde sprachen aber nichts von einem Hut. Einer bezeugte sogar einen haarlosen Schädel.“ Ich konnte den Blick des Mannes zwischen den Schwellungen nicht fassen, sah aber wie seine gefalteten Hände zu zittern begannen.<br />
„Er hatte einen Hut und den hat er beim Kampf verloren. Ich sah ebenfalls das fahle Mondlicht auf barem Haupte glänzen.“<br />
Noch hält meine Beherrschung an, aber schon beginnen meine Fäuste sich zu ballen. Ich weiß, dass dieser Mann mich nicht verspotten will sondern von Angst getrieben wird. Dennoch verschwendet er meine kostbare Zeit und wird damit zum Mittäter.<br />
„Versuchst du mich zu verwirren?“, frage ich weiter und bekomme heftiges Kopfschütteln und unmenschliches Grunzen zur Antwort. Diese Geschöpfe der Straße sind mehr als widerlich. Ich beuge mich zu ihm herab und zeige ihm meinen Ring.<br />
„Erkennst du dieses Siegel?“ Er nickt und versucht ihn mit seinen Lippen zu berühren. Ich will das päpstliche Siegel nicht mit seinem Blute besudeln lassen und ziehe die Hand zurück.<br />
„Weißt du, was die Inquisition ist?“<br />
„Ja mein Herr“, höre ich seine Stimme tonlos werden. Allein dieser Klang reicht mir als Urteil über die Wirkung der bloßen Erwähnung des Konzils. Ich erhebe meine Stimme über den Raum und erlasse eine Anordnung.<br />
„Man soll diesen Mann waschen und seine Wunden versorgen. Anschließend gebe man ihm saubere Kleidung und eine warme Mahlzeit. Dann übergebt ihm diesen Silberling. Die anderen Vier sollen auf dem Scheiterhaufen Läuterung erfahren.“ Ich übergebe einem der anwesenden Wachen das Geldstück. Es ist mir gleich, dass dieser Mann um seines Lebens Willen lügt. Die Kunde von Großmut und Erbarmungslosigkeit wird mir von nun an voranschreiten und mir helfen die Lügner von den Ehrlichen zu trennen. Ich lasse Boten in die benachbarten Orte senden und verbreite einen einfachen Befehl. Sechs Männer oder Frauen sollen in jedem Ort, den ich besuche, bereit stehen und mir Wahrheit kundtun. Erkenne ich Widersprüche so wird Gott alle Sechs richten. Erkenne ich die Spur des Flüchtlings, so soll die Belohnung für den Einen oder die Eine nicht minder der hier Gegebenen sein.<br />
Ich beschließe noch eine Zeit in dem Ort zu verweilen. Die lange Suche hat meine Männer und mich erschöpft und ich bin noch immer nicht sicher, in welcher Richtung ich weitersuchen soll. Wenn es wenigstens ein genaues Bild des Flüchtenden geben würde? Es wird die Zeit kommen, an der der Heilige Stuhl meine Ahnung in Wissen gewandelt sehen will. Wir kehren in eine kleine Wirtschaft ein und lassen uns auftischen. Das Mahl ist primitiv, aber für diesen Landstrich von guter Qualität. Als ich versuche mich in meiner Kammer für die Nacht zu betten, stelle ich fest, dass mein Körper nach Monaten der Schlacht und des Reisens nicht mehr in weichen Betten zu ruhen vermag und schlafe statt dessen auf dem ebenen Boden.<br />
Am nächsten Morgen erfahre ich beim Mahl, dass es meinen Männern ähnlich erging. Sie lachen und amüsieren sich über das dralle Hausmädchen der Taverne. Die ruhige Nacht scheint ihnen gut getan zu haben und ich bin geneigt mich zu ihnen zu gesellen um ihren Scherz zu teilen, als ein junger Bursche hereinstürmt und nach mir verlangt.<br />
„Ritter Aiolfo“, keucht er noch ganz außer Atem. „Bitte hört mich an. Ich habe eine Nachricht für Euch.“<br />
Ich erhebe mich: „So saget mir erst wer Ihr seid? Ich nehme keine Nachrichten von dahergelaufenen Straßenjungen entgegen.“<br />
Der Bursche nimmt Haltung an. Sein Brustkorb weitet sich immer noch hektisch nach Luft ringend.<br />
„Mein Name ist Alois Dupont. Ich bin einer der Boten, die gestern ausgesandt wurden um Eure Kunde ins Umland zu tragen. Mein Ziel war die Ortschaft Saint-Flour etwa fünfzig Meilen westlich von hier.“<br />
Ich gebe zu etwas beeindruckt zu sein, dass meine Order in so weitem Umkreis säte.<br />
„Hast Du etwas über den Flüchtling gehört, mein Sohn?“<br />
„Ja, mein Herr. Nachdem ich auf dem Marktplatz Eure Order verkündet hatte, kamen ein Mann und eine Frau auf mich zu. Sie sagten ihr Nachbar sei Arzt und verstecke den Gesuchten. Ich fragte Sie, woher sie sich so sicher seien und ob sie meiner Order auch entnommen hätten, was die Folgen bei einem falschen Verdacht wären?“<br />
„Weise mein Sohn.“, antwortete ich ungeduldig. „Eile Dich in Deinen Worten.“<br />
„Ja, Herr. Sie hielten mich an ihnen zu folgen, so dass ich einen heimlichen Blick durch ein Fenster ins Haus des Heilers werfen konnte. Was ich sah war ein großer, kräftiger Mann, etwa vierzig oder fünfundvierzig Jahre alt. Er saß da und las jemandem vor. Ich konnte aber nicht erkennen, wem dies galt aber sein Akzent war eindeutig okzitanisch. Er war von würdevoller Gestalt aber seine Kleidung war zerlumpt und der Bart stakste kraus aus dem Gesicht. Der Mann und die Frau meinten, dass dieser Mann vor zwei Tagen hier aufgetaucht sei und seit dem nie das Haus verlassen hatte. Auch hätte der Heiler niemanden mehr in sein Haus gelassen.“<br />
„Sag mir mein Sohn, konntest Du erkennen, was für ein Buch es war aus dem er las?“<br />
„Die Heilige Schrift, mein Herr.“<br />
„Kannst Du Dich an die Passage erinnern?“<br />
„Nicht genau.“, der Kleine wird unruhig aber dann hellt sich seine Mine plötzlich auf. „Aber es war aus dem Johannesevangelium.“<br />
Ich trete an den Jungen heran, lege ihm die Hand auf die Schulter und sehe ihn eindringlich an: „Bist Du Dir sicher?“<br />
„Ja, mein Herr“, bricht er nervös hervor. „Ich bin geschult in den Lehren Christie und habe das Alte wie Neue Testament lieben gelernt.“<br />
Das war die Antwort, nach der ich gesucht habe. Ich muss schnell reagieren, darf aber nun, da der Sieg in greifbare Nähe gerückt zu sein scheint nicht durch Übermut fahrig werden. Ich gebe Befehl zum sofortigen Aufbruch. Teller klappern. Stühle rücken. Die Männer springen hinauf in ihre Nachtgemächer und bringen die Ausrüstung. Ich hole einen Silberling hervor und gebe ihn dem Jungen: „Der hier ist für Euch, vom Heiligen Vater aus Rom. Seit Euch seiner Liebe und der Liebe des Herrn für Eure Aufmerksamkeit und Euren Eifer gewiss.“ Der Junge strahlt und platzt fast vor Stolz.<br />
„Soll ich zurück nach Saint-Flour reiten und Euer Kommen ankündigen?“<br />
„Nein, mein Junge. Wir reiten sofort los.&#8221;</i></p>
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		<title>Marusha &amp; TokTok von hinten</title>
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		<pubDate>Mon, 17 May 2010 19:19:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bastian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[15.05.2010 &#8211; Junimond &#8211; hinter der Mainstage in Halle 2 großartige visuals von Matthias Helbing//Unique Recordstore Magdeburg]]></description>
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<p>15.05.2010 &#8211; Junimond &#8211; hinter der Mainstage in Halle 2</p>
<p><span id="more-1683"></span>
<p><img src="http://www.hsmnnskst.de/wp-content/uploads/2010/05/IMG_0468.jpg" width="630" height="473" alt="IMG_0468.jpg" class="aligncenter" /></p>
<p>
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<p>
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<p>
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<p>
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<p>
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<p>großartige visuals von Matthias Helbing//Unique Recordstore Magdeburg</p>
<p></p>
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		<title>Essenz &#8211; Tag 9 &#8211; Sonntag &#8211; 3. Teil</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Apr 2010 14:00:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bastian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Wollen wir zu mir gehen? Dort ist es warm.“ Der Vorschlag war gut. Dort würde Marek nichts an den Traum des alten Herrn erinnern. Beide wussten, dass die Art Kälte, die Marek hatte frösteln lassen kein Ofen in den nächsten Tagen vertreiben würde. „Ich bleib’ noch ein wenig hier oben. Man hat einen guten Überblick.“, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.hsmnnskst.de/wp-content/uploads/2010/04/essenz_foto_Tag9_Teil3.jpg" width="630" height="240" alt="essenz_foto_Tag9_Teil3.jpg" class="aligncenter" /></p>
<p style="text-align: justify; font-family: Verdana">„Wollen wir zu mir gehen? Dort ist es warm.“ Der Vorschlag war gut. Dort würde Marek nichts an den Traum des alten Herrn erinnern. Beide wussten, dass die Art Kälte, die Marek hatte frösteln lassen kein Ofen in den nächsten Tagen vertreiben würde.</p>
<p><span id="more-1636"></span>
<p style="text-align: justify; font-family: Verdana">„Ich bleib’ noch ein wenig hier oben. Man hat einen guten Überblick.“, sagte er mit fester Stimme. Einen Moment überlegte Heike, ob sie die Situation durch einen kleinen Scherz mit Bezug auf die alles verschlingende Nacht auflockern sollte, wich aber dann doch davon ab. So saßen sie eine weitere Stunde in ihre Decken gehüllt und rückten näher zusammen um dem heran kriechenden Frost zu trotzen.<br />
„Seit ich hier angekommen bin sind krasse Sachen passiert.“, sprach Marek und wollte ursprünglich die Banalität des Wortes „krass“ vermeiden. Die Kreativität einer gewählten Ausdrucksweise hatte den Schriftsteller aber verlassen. „Eigentlich bin ich zum Entspannen hergekommen und um mal etwas Ruhe zu finden und wieder zu Schreiben.“<br />
Heike war sich nicht sicher, ob sie verstand worauf er hinauswollte. Marek fuhr fort: „Ich weiß nicht ob du das kennst, aber hast du schon mal was gezeichnet oder geschrieben und wusstest danach nicht mehr was du da eigentlich gemacht hast?“<br />
„Na hör mal, ich (bin) Sekretärin“, lächelte sie vorsichtig. „Wenn ich mir alles merken müsste was ich täglich diktiert bekomme, würde ich ja durchdrehen.“<br />
Das kurze Schweigen schürte wieder Heikes Unsicherheit. Insgeheim verfluchte sie sich für diese Mädchenhaftigkeit. Marek allerdings gingen andere Dinge im Kopf herum. Er hatte gerade das Gefühl, sich einiges von der Seele reden zu müssen, wusste aber nicht so recht wie! Da war so viel in den letzten Tagen passiert, dass er sich nie wirklich die Zeit genommen hatte alles einmal zu reflektieren oder vielleicht sogar in irgendeinen verrückten Zusammenhang zu bringen. Er fühlte sich wie in einer Blase. Eine Blase aus Realität und Verstand, in der Naturgesetze noch etwas galten und die Logik der alleinige Taktgeber der Welt war. Diese Blase beschützte ihn, wenn er aus der „dunklen Kirche“ kam und sie beschützte ihn auch jetzt in diesem Moment der Trauer. Alles ist endlich und alles ist erklärbar. Er wollte Heike mit in diese Blase holen. Nein, er wollte Bestätigung. Bestätigung dafür, dass er nicht falsch lag. Dass die Welt noch so war, wie sie es seit vierunddreißig Jahren war und dass sein Kommen eine Entscheidung gewesen war, die einem Zusammenspiel aus Neuronen und Synapsen entsprang und nicht einem grausamen Plan folgte etwas zu erleben, das der Welt bis dahin verborgen war. Denn wenn er sich in seiner Blase herumdrehte und hinter sich auf die Kirche und den Berg sah, wenn er die Lichter im Dorfkrug und das Haus von Günther Thomak sah, dann begann Zweifel in sein Herz zu fließen und er war bereit zu glauben was immer ihm geheißen wurde. Er brauchte Bestätigung und das konnte er nur erlangen, indem er jemandem zeigte, was er gefunden hatte. Die Frage wer das sein könnte, war leicht zu beantworten.<br />
„Heike?“, setzte er an „Warst du schon mal auf dem Berg hinter der Kirche?“<br />
„Ja, schon oft. Im Sommer ist es dort wunderschön.“<br />
„Ist dir da oben jemals etwas aufgefallen?“<br />
„Was meinst du?“<br />
Marek wollte behutsam sein. Vielleicht wusste sie ja sogar von dem was sich im Berg befand? „Stand da oben vielleicht mal was? Ein Stall oder vielleicht ein Kreuz? Das sieht man ja häufig auf Bergen.“<br />
„Nein, ich glaube nicht. Für Vieh ist er eigentlich zu steil und ein Kreuz wäre doch so nahe an der Kirche nicht nötig, oder?“<br />
Marek versuchte es in einer anderen Richtung. „Weißt du, ich war in den letzten Tagen viel unterwegs. Ich fühle mich – na ja ich fühle mich schuldig, weil ich nicht so oft bei meinem Vater war, wie ich es eigentlich gekonnt hätte und dann hab ich dich auch noch die Wand machen lassen.“ Statt ihn zu unterbrechen zog sie ihre Handschuhe aus und umschloss seine Hand mit ihren warmen Fingern. „Ich habe so viele neue Eindrücke hier im Dorf erfahren und immer wieder bin ich auf den Berg gegangen, in dem Glauben dort Lösungen für meine Fragen zu finden. Wie es mit mir weitergeht, was ich aus dem mache, was ich hier erlebe und wie es um mein Leben in Düsseldorf steht?“<br />
Heike glaubte nun zu wissen, worauf Marek hinauswollte. Seine Exfreundin war wohl noch immer ein fester Bestandteil von ihm und hatte eine Sinnkrise ausgelöst, die zu bewältigen wohl der eigentliche Grund seines Besuches war. Jetzt im Augenblick des Verlustes trat ihm wohl wieder vor Augen, wie wichtig ihm diese Beziehung und die damit verbundenen Augenblicke waren. Heike spürte in ihrem Herz einen kleinen Mann auf einem kleinen Klavier einen Ton in Moll anschlagen. Marek aber war von solchen Überlegungen weit entfernt.<br />
„Kannst du morgen bitte mit auf den Berg kommen? Ich möchte dir was zeigen?“ Das überraschte Heike. Was wollte er ihr denn zeigen, was sie als hier schon immer Lebende nicht schon kannte?<br />
„Ich kann leider nicht. Mein Urlaub ist morgen vorbei und es war der letzte für dieses Jahr. Ich muss wieder Arbeiten. Es tut mir wirklich leid, aber mein Chef ist da gnadenlos.“<br />
Daran hatte er gar nicht mehr gedacht. Es war schon selbstverständlich geworden, dass Heike immer da war, immer Zeit hatte.<br />
„Wann hast du denn Schluss?“<br />
„Erst um fünf und dann ist es schon dunkel.“<br />
Marek senkte den Kopf. Dann musste er warten. Natürlich spielte die Dunkelheit für sein Vorhaben keine Rolle, aber er wollte sich und Heike dafür Zeit nehmen und da wären zwei Stunden zwischen Dienstschluss und Abendessen mit Frederik nicht ausreichend. Seine Gedanken begannen wieder zu kreisen, liefen rückwärts und plötzlich fuhr er wieder zurück zum Krankenhaus, sah seine Mutter die Einwilligung zur Autopsie unterschreiben und vor das Bett seines toten Vaters treten. Marek musste die Augen schließen und sein Körper krampfte sich kurz zusammen. Er hatte dieses Bild seit dem Verlassen des Krankenhauses verdrängt. Er hatte den leeren Stuhl beim Mittagessen gesehen. Er hatte das Werkzeug verstaut und sogar die Post der letzten Tage geöffnet, aber er hatte sich nicht einmal an dieses eine, letzte Bild erinnert. Erinnern können, wollen – einerlei. Nun jedoch sah er sich nicht nur im Geiste vor dem Bett stehen. Vielmehr war er physisch anwesend und jedes Wort, das ein Mensch in der Lage war zu formen hätte seinen Gefühlen nur ansatzweise gereicht. Heike spürte wie ihre Hand in unregelmäßigen Intervallen gepresst wurde. Der Körper an ihrer Seite begann zu zittern. Still hatte die Faust aus Eis begonnen zu schmelzen und entließ ihr Wasser als Tränen in die Nacht. Es war ihm egal, dass er die Frau an seiner Seite erst seit sechs Tagen kannte. In diesem Augenblick war sie ihm näher als sonst jemand. In diesem Moment war sie richtig.<br />
Kein Wort fiel mehr und als sie das Dach verlassen hatten, war Marek es, der in einem Moment emotionaler Verwundbarkeit den Schritt ging, den sie beide schon vor einigen Tagen fast vollendet hatten. Doch Heike löste die Situation auf, ohne Verlegenheit zu erzeugen und beide gingen für diese Nacht ihrer Wege.<br />
Heikes Weg führte sie in die Küche ihres Hauses, wo sie für Heinz Korsak eine Kerze entzündete und sich die Zeit nahm still um ihren Freund und Nachbarn zu trauern.<br />
Marek hingegen wollte sofort ins Bett. Er fühlte sich schwach und selbst der heimische Duft der Bettwäsche gab seinem Inneren mehr Leid als Trost. Sein Telefon meldete einen Anruf. Es war Isabel aber er hatte heute keinen Bedarf mehr. Er wies ihren Anruf ab, entschloss sich aber eine kurze Textnachricht zu senden: „Heute bitte nicht mehr. Es sind keine guten Zeiten.“ Kurz überlegte er ob er es ihr nicht schuldig war zu erzählen, was geschehen sei, als ihm sein Telefon die Entscheidung abnahm. Sie hatte zurück geschrieben: ‚Sie respektiere das und es täte ihr sehr leid.’.<br />
‚Isi…’, dachte Marek und wusste, dass sie spürte was passiert war. Sie kannte ihn zu gut und hatte einen sechsten Sinn wenn es darum ging die Gefühlslage von Menschen einzuschätzen. Er rang mit sich sie doch noch anzurufen. Auf einmal fehlte sie ihm. Sehr sogar. Und wenn er sie bitten würde herzukommen? Sie war ein offener Geist und hätte ihm in so Vielem hier helfen können. Aber nein. Sie würde es wohl nur aus Schuld- oder Pflichtgefühl tun und darauf konnte er verzichten. Er verfluchte das ‚verdammte Miststück’, da sie ihm nicht aus dem Kopf ging und schaltete sein Telefon als Demonstration an sich selbst aus.</p>
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		<title>KEVIN DEVINE &amp; THE GODDAMN BAND am Samstag live in Magdeburg</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 19:16:42 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Als Support wird SOUTHERLY (US) dabei sein. Das wird schön. Also kommt vorbei am Samstag im Projekt 7 in Magdeburg. Mehr Informationen und Hörproben gibt es unter: Kevin Devine @ mspc southerly @ mspc rodeoclub.de projekt7.org]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.hsmnnskst.de/wp-content/uploads/2010/02/RodeoClub_Kevin-Devine.jpg" width="630" height="297" alt="Rodeo Club - Kevin Devine" class="aligncenter" /></p>
<p>Als Support wird SOUTHERLY (US) dabei sein. Das wird schön. Also kommt vorbei am Samstag im Projekt 7 in Magdeburg.</p>
<p>Mehr Informationen und Hörproben gibt es unter:<br />
<b><a href="http://www.myspace.com/kevindevine" target="_blank" title="Kevin Devine @ mspc">Kevin Devine @ mspc</a><br />
<a href="http://www.myspace.com/southerly" target="_blank" title="southerly @ mspc">southerly @ mspc</a><br />
<a href="http://www.rodeoclub.de" target="_blank" title="www.rodeoclub.de">rodeoclub.de</a><br />
<a href="http://www.projekt7.org/" target="_blank" title="www.projekt7.org">projekt7.org</a><br /></b></p>
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		<title>Essenz &#8211; Tag 7 &#8211; Freitag &#8211; 2. Teil</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 15:00:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[essenz]]></category>
		<category><![CDATA[Experiment]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Benedix]]></category>
		<category><![CDATA[Roman]]></category>
		<category><![CDATA[Sonntag]]></category>

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		<description><![CDATA[Er wählte den leichteren Aufstieg um sich selbst zu bremsen, spürte aber bereits förmlich die Ideen in sich aufsteigen. Noch nichts Greifbares, aber je näher er dem Einstieg kam, desto intensiver wurde der Drang zu Stift und Papier zu greifen. Marek genoss dieses Gefühl wie ein Rennfahrer, der kurz vor dem Start noch einmal die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.hsmnnskst.de/wp-content/uploads/2010/02/essenz_foto_Tag7_Teil2.jpg" width="630" height="240" alt="essenz foto Tag 7 Teil 2" class="aligncenter" /></p>
<p style="text-align: justify; font-family: Verdana">Er wählte den leichteren Aufstieg um sich selbst zu bremsen, spürte aber bereits förmlich die Ideen in sich aufsteigen. Noch nichts Greifbares, aber je näher er dem Einstieg kam, desto intensiver wurde der Drang zu Stift und Papier zu greifen. Marek genoss dieses Gefühl wie ein Rennfahrer, der kurz vor dem Start noch einmal die Reifen durchdrehen lässt. Ein letzter Blick in den strahlendblauen Himmel und in die wärmende Sonne und schon war er gut gelaunt im Glockenturm der „dunklen Kirche“ verschwunden. Als er den Turm hinab ging, wurde er wieder ruhiger. Sein Atem ging langsamer und er begann die Stimmung in sich aufzunehmen. Das schattenlose Licht, die sanfte Wärme und der fehlende Staub. Nichts hatte sich verändert. Marek erreichte den Vorraum. Er war jetzt ganz entspannt und wollte nichts erzwingen. Keine neue Schreibblockade sollte ihn hindern fortzusetzen, was er gestern begonnen – nein – erlebt hatte.</p>
<p><span id="more-1592"></span>
<p style="text-align: justify; font-family: Verdana">Andächtig betrat er den Saal, setzte sich in die vorderste Reihe, holte Stift und Papier hervor und wartete. Nichts geschah. Er holte sein voll geschriebenes Notizbuch hervor um sich von den letzten Zeilen inspirieren zu lassen. Die erwarte Flut von Wörtern blieb aus. Marek wurde unruhig. „Inspiration – der Schriftsteller braucht Inspiration“, dachte er laut. Er begann herumzulaufen und erinnerte sich, dass er die Orgel noch nicht von Nahem betrachtet hätte. Außerdem hätte er von da oben einen ganz anderen Blick auf den Saal. Marek ging den Mittelgang zurück zu den großen Türen und wollte schon nach links zum hölzernen Treppenaufgang abbiegen, als ihm an einem der Türflügel etwas auffiel. Da war ein Teil des Holzes, das aus dem linken Flügel unnatürlich herauszuragen schien. Beim näheren Betrachten stellte er fest, dass die diagonal in Augenhöhe verlaufende Planke im Gegensatz zu den anderen auf zwei Zapfen gesteckt und damit nicht fest mit dem Flügelrahmen verbunden war. Marek zog daran. Das alte Holz widerstrebte, doch mit einem kräftigen Ruck wurde es aus seiner Vertiefung entfernt. Ein Schriftzug kam zum Vorschein. Schwarze Lettern, handgeschrieben. Marek las: „Caedite eos!“. ‚Das könnte Latein sein’, überlegte er. Sein Latein war aber noch nie besonders gut, um nicht zu sagen miserabel. Marek untersuchte den zweiten Türflügel. Auch dort fand er ein ähnliches Panel auf gleicher Höhe, entfernte es und entdeckte einen zweiten, längeren Text: „Novit enim Dominus qui sunt eius.“<br />
‚Ist diese Tür geschlossen, fügen sich diese Zeilen bestimmt zusammen.’, überlegte Marek weiter. ‚Aber warum hat man sie versteckt? Das kriege ich wohl nur raus, wenn ich es mal übersetzen lasse.’ Er zückte einen Kugelschreiber und übertrug den Text. ‚Vielleicht kann ich ja doch noch etwas Schullatein zusammenkratzen’, überlegte er weiter, setzte sich in die nächst beste Reihe und überlegte. Ihm viel der Begriff ‚Domina – die Herrin’ ein. Er grinste und amüsierte sich darüber, dass eine seiner unreifen Assoziationen ihm hier auch ohne Latinum weiterhalf. ‚Dominus’ war also ‚der Herr’ oder in diesem Zusammenhang sicher ‚Gott’, das stand fest – aber der Rest? Grübelnd kritzelte er die Buchstaben nach. ‚Es steht auf der Innenseite der Tür. Vielleicht so eine Art Schutzgebet wenn die Messe gehalten wird? Wie ein geistiger Riegel, der das Unheil draußen hält. Was ist denn-?!’, Marek starrte auf sein Blatt Papier. Er hatte sich beim Nachdenken im Saal umgeschaut und nicht weiter darauf geachtet. Nun standen da plötzlich zehn weitere Sätze. Nicht in Latein, sondern in seiner Sprache und scheinbar von ihm verfasst. Zumindest war es die gleiche feine Handschrift wie am Tage zuvor. Marek sammelte sich. Gestern wäre es ihm wohl noch kalt den Rücken runter gelaufen, aber heute war er faszinierter denn je. „Es geht los.“, flüsterte er erregt und sollte Recht behalten. Dem ersten Blatt folgten weitere. Gebückt saß er auf der harten Bank und schrieb Satz um Satz. Sicher hätte eine kurze Pause oder auch nur ein bequemerer Ort in der Kirche ihm gut getan, aber Marek war wie von Sinnen. Seine Hand begann wieder zu krampfen, aber er hatte vorgesorgt. Hochdosiertes Magnesium rann gelöst in kühlem Wasser seine Kehle hinab, ohne dass er von seinen Aufzeichnungen abließ. Von dem mitgebrachten Essen ließ er ab. Nichts sollte ihn ablenken, nicht die Quelle – nein, den Fluss der Inspiration, der sein rauschendes Wasser über ihn ergoss, stören. Schließlich griff seine eigene Notbremse und die letzte Seite verfügbaren Papiers war gefüllt. Fast hätte er auf dem Holz der Sitzbank weiter geschrieben, aber der Kugelschreiber versagte diesem Untergrund den Dienst. Er stieß einen lauten Fluch aus und kam schlagartig wieder zur Besinnung. Nein, das mochte er nicht – geflucht wurde nicht in Kirchen, egal ob sie freistehend oder eingegraben waren. Marek versuchte sich aufzurichten. Sein Rücken schien einzementiert zu sein und er hatte das Gefühl, er würde ihm beim Dehnen auseinander brechen. Das Aufstehen gelang und gierig wurde das restliche Wasser zugeführt. Er ging in die Knie und suchte seine Aufzeichnungen zusammen. Sobald ein Blatt voll war, hatte er es von sich gestoßen um das nächste anzufangen. Nun war er dankbar, dass er sie bereits vorher durchnummeriert hatte. Beim Aufstieg konnte er sich wieder an keinen einzigen Satz erinnern und hätte er nicht den Beweis schwarz auf weiß in der Tasche bei sich, hätte er womöglich an seinem Verstand gezweifelt. So aber durchzog ihn eine befriedigende Erschöpfung, als er sich, auf dem Gipfel angekommen, von der Abendsonne begrüßen ließ. Es musste so gegen sechs sein und der klare Himmel versprach eine weitere kühle Nacht. Er ließ sein Telefon sich einen Sendemast suchen und war beruhigt, keine Anrufe verpasst zu haben. Eine halbe Stunde später saß er in der elterlichen Küche und aß seinen Proviant. Für eine vollwertige Mahlzeit reichte sein Appetit nicht. Dann ging er hinters Haus und begann die Baustrahler aufzustellen.<br />
Zweimal vierhundert Watt tauchten die Fassade in grellweißes Licht. Marek wollte schnell zurück an den Laptop um seine Aufzeichnungen zu übertragen. Deshalb wollte er nun mit dem Verputzen der Fassade beginnen, da er dies als Zeit sparendste Arbeit mit maximal sichtbarem Erfolg einschätzte. Er rührte den Putz in einem großen Bottich an. Hatte erst zu viel Mörtel, dann wieder zu viel Wasser und schließlich von Allem viel zu viel. Irgendwann war er mit der Konsistenz zufrieden und klatschte gerade die erste Kelle auf die alten Ziegel, als jemand nach ihm rief.<br />
„Hey Heimwerkerkönig. Das würde ich lieber lassen.“<br />
Es war Heike, die ihren Kopf schon eine ganze Weile über dem Zaun reckte und sich über den Laien aufs köstlichste amüsierte. Sie blieb hinter den Scheinwerfern und somit für Marek vorerst unsichtbar.<br />
„Heike? Bist du das?“<br />
„Wer denn sonst“, sagte sie, schwang sich über den niedrigen Zaun und trat näher.<br />
„Oh, entschuldige – dich stört bestimmt das Licht.“, sagte Marek verlegen. „Bestimmt kann Frederik nicht schlafen – ich dreh’ sie gleich weg.“<br />
„Nun entspann’ dich mal.“, wurde er beruhigt „Frederiks Zimmer geht nach vorne raus und der schläft schon seit zwei Stunden. Wie geht’s Heinz? Gibt’s schon was Neues?“<br />
„Noch nichts Neues“, sagte Marek und wollte eine neue Ladung Mörtel vorbereiten.<br />
„Wenn du ihm wirklich eine Freude machen willst, dann hör jetzt besser auf oder mach was Anderes. Die restlichen Dachrinnen zum Beispiel.“<br />
Marek fühlte sich unterschätzt. „Ich krieg’ das schon hin. Keine Sorge. Bis heute Nacht hab’ ich die ganze Wand verputzt. Wirst schon sehen.“, und lässig schleuderte er die neue Ladung von der Kelle.<br />
„Das glaube ich dir sogar. Und morgen Abend machst du dann den ganzen Quark noch mal und den Abend darauf und den Abend darauf, bis du endlich merkst, dass der Frost dir über Nacht den feuchten Mörtel von der Wand sprengt.“<br />
Marek lies die dritte Ladung wieder in den Bottich tropfen. Er sah zu den heißen Scheinwerfern, die bereits in der kalten Nachtluft dampften und kam sich ziemlich bescheuert vor. Das Klischee eines Großstädters selbst.<br />
„Und der ganze Haufen hier?“, fragte er kleinlaut und deutete auf seinen angerührten Mörtel.<br />
„Daraus kannste dir noch was Schönes basteln aber ansonsten war der Spaß umsonst – also zumindest für dich. Ich hab’ mich bei der Vorstellung prächtig amüsiert.“, grinste sie ihn an.<br />
„Wie lange schaust du mir denn schon zu?“, fragte er und fühlte seine Ohren rot werden. Er hasste es, wenn das geschah.<br />
„Lang genug um mich für dich in Schale zu werfen.“, sagte sie keck und hängte die Daumen hinter die Träger ihrer farbverschmierten Latzhose. Erst jetzt fiel Marek auf, dass sie wirklich so aussah, als käme sie direkt vom Bau – oder als wäre sie auf dem Weg dorthin. Die blonden Haare hatte sie unter einer dicken Wollmütze verstreckt und die Füße steckten in klobigen, schwarzen Stiefeln.<br />
„Du bist echt ein Blitzmerker, oder?“, bemerkte sie und ging an ihm vorbei zu dem Stapel eingeschweißter Dachrinnen. „Ich würde mal sagen, wir kümmern uns jetzt erstmal um die hier und die Wand machen wir morgen Mittag, wenn die Sonne lacht. Dann hat Frederik auch gleich etwas Beschäftigung und Heinz ein fachmännisch verputztes Haus.“<br />
Mit „fachmännisch“ meinte sie natürlich „fachfrauisch“, aber Marek wollte einen Teufel tun, ihr jetzt mit Spitzfindigkeiten zu kommen. Immerhin rettete sie ihm gerade den Arsch.<br />
Gemeinsam begannen sie also die Rinnen auszupacken und an die Wand zu nageln. Die querführenden hatte er ja schon gestern installiert, also waren nun die senkrechtführenden dran. Schrauben, hämmern und sehr männliches Fluchen aus zwei verschiedenen Kehlen war weithin zu hören. Heike verbreitete eine Stimmung wie bei einem Oktoberfest und ihr Geschick war bemerkenswert. Schnell hatten sie den ersten Satz montiert und Marek gönnte sich eine Pause, während Heike mal schnell über den Zaun zu sich rüberhüpfte um nach ihrem Jungen zu sehen. Marek setzte sich auf den umgekippten Mörtelbottich (sie wollten morgen sehen, wie die erhärtete Skulptur darunter wohl geworden sei) und lächelte. Die gemeinsame Arbeit hatte ihm gut getan. Wenn er eine große Schwester gehabt hätte, so dachte er, wäre das wohl einer dieser schönen Erinnerungen gewesen. Seine Gedanken schweiften ab zu dem Stapel Papier, der da oben im Arbeitszimmer auf ihn wartete und er wurde kribbelig – nein, er wurde sogar regelrecht unruhig. Er hatte auf einmal keine Lust mehr jetzt noch die dritte und vierte Leitung anzubringen. Das könnte warten. Er stand auf und begann sich den Dreck von den Schuhen zu klopfen, als Heike zurückkehrte. Den Vorwand nach ihrem Jungen zu sehen hatte sie verwendet um eine Flasche Wein zu entkorken und sich einen Schluck zum Mutmachen zu genehmigen.<br />
„Wo willst du denn hin?“, fragte sie vorwurfsvoll.<br />
„Ich bin müde, Heike und ich hab’ noch zu tun. Ich mach’ das morgen fertig. Ich danke dir aber.“, sagte Marek hastig und ging auf Heike zu, um sei zum Dank zu umarmen. Diese wehrte aber ab. „Du spinnst wohl! Wir machen das jetzt hier fertig, aber dalli. Ich hab’ doch nicht umsonst ein Arbeitsgetränk organisiert.“, sagte sie und hob die Flasche wie eine Trophäe.<br />
„Das ist lieb von dir, Heike, aber ich bin wirklich fertig.“<br />
„Fertig ist hier noch gar nichts und vorher gehst du auch nicht ins Bett und „lieb“ ist der da oben. Los jetzt! Nimm einen Schluck gegen die Kälte und dann ran!“<br />
Sein Vater hatte Recht – die Frau hatte wirklich Pfeffer im Arsch. Marek kapitulierte, setzte die Flasche und wenige Minuten später die nächste Rinne an, während Heike die Löcher vorbohrte.<br />
Die andauernde Zuführung von „Arbeitsgetränk“ sorgte dafür, dass sie für die restlichen zwei Leitungen dreimal so lange brauchten, wie für die erste. Dafür hatte Marek schon lange nicht mehr so viel gelacht und das war unheimlich befreiend. Sie tollten nicht im Bausand und sie jagten sich auch nicht wie die Kinder um den Schuppen, aber sie beschimpften sich wie alte Matrosen auf großer Fahrt und hätte Frederik seine Mutter gehört, wäre das nächste Nachsitzen garantiert gewesen. Da das als leistungsfördernd eingestufte Getränkt zur Neige ging, bevor die letzten Anschlüsse verödet waren, holte Heike Nachschub, den sie vorsorglich bereits hinter dem Zaun deponiert hatte. Dadurch stand man nach getaner Arbeit natürlich vor dem Problem, die verbliebene halbe Flasche noch fachgerecht entsorgen zu müssen.<br />
„Weißt du was ich heute Morgen gemacht habe?“, fragte Marek die Frau neben sich, mit der er Arm in Arm das getane Werk bewunderte. „Ich habe mir den Sonnenaufgang angeschaut.“<br />
„Wie originell.“, kommentierte Heike mit schwerer Zunge.<br />
„Da oben.“, und Marek zeigte aufs Dach.<br />
„Zeigen!“, befahl Heike, überwand ein albernes Kichern und nahm wenig später leicht schwankend neben Marek auf dem Giebel platz. Ein eisiger, wenn auch nicht sehr starker Wind wehte über das Dach und ohne die Wärme der Baustrahler wurde Beiden schnell kalt.<br />
„Wärmen!“, befahl Heike wieder und musste erneut kichern. Marek hatte am Morgen die Decke auf dem Dach vergessen, mit der er sich gegen den Frost gewehrt hatte und schlug sie nun erst sich, dann Heike über die Schulter.<br />
„Die is’ ja eiskalt.“, monierte diese.<br />
„Heul’ nicht. Was anderes gibt’s nicht. Kannst ja näher ranrutschen, du Memme.“<br />
Heike tat wie ihr geheißen. Die Nacht war sternenklar und beide schauten auf den rötlichen Schimmer der Stadt am Horizont.<br />
„Das versaut einem die ganze romantische Stimmung.“, maulte Heike und zeigte mit der Flasche auf das Licht. Marek nahm sie ihr ab und trank um nicht antworten zu müssen. Heike war zwar schon ziemlich angeheitert, aber bemerkte natürlich die ausgebliebene Antwort und versteckte sich noch ein wenig hinter ihrem Schwips: „Findeste nicht?“</p>
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		<title>5 Jahre R&amp;R-Highschool in der Feuerwache Magdeburg</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 19:50:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[musik]]></category>
		<category><![CDATA[Magdeburg]]></category>
		<category><![CDATA[Rock'N'Roll-Highschool]]></category>
		<category><![CDATA[RodeoClub]]></category>

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		<description><![CDATA[++++++++++++++ Werbung in eigener Sache ++++++++++++++ Am 12.02.2010 feiern wir (der RodeoClub und pop10 live) mit Euch den 5. Geburtstag unserer Rock &#8216;N&#8217; Roll Highschool-Party in der Feuerwache Magdeburg. * * electro-floor * * AUDIFONO, MORITZ KAISER aka RAKETE 3000, CPT.EMO.DJ.TEAM, KAOSS KIDS (live!) ? * * rock &#38; indie-floor * * BILLY THE HIT, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">
<img src="http://www.hsmnnskst.de/wp-content/uploads/2010/02/rock_n_roll_highschool_magdeburg.jpg" width="600" height="400" alt="Rock'N'Roll Highschool Party Magdeburg" class="aligncenter" /></p>
<p style="text-align: center;">++++++++++++++ Werbung in eigener Sache ++++++++++++++</p>
<p style="text-align: center;">Am 12.02.2010 feiern wir (der RodeoClub und pop10 live) mit Euch den 5. Geburtstag unserer Rock &#8216;N&#8217; Roll Highschool-Party in der Feuerwache Magdeburg.</p>
<p><span id="more-1589"></span>
<div style="text-align: center;">
  * * <span style="text-decoration: underline;"><b>electro-floor</b></span> * *
</div>
<div style="text-align: center;">
  AUDIFONO, MORITZ KAISER aka RAKETE 3000, CPT.EMO.DJ.TEAM, KAOSS KIDS (live!)
</div>
<div style="text-align: center;">
  ?
</div>
<div style="text-align: center;">
  * * <span style="text-decoration: underline;"><b>rock &amp;</b></span> <span style="text-decoration: underline;"><b>indie-floo</b><b>r</b></span> * *
</div>
<div style="text-align: center;">
  BILLY THE HIT, STEPHAN MICHME, DJ BUGS, THE OTHER MAN, SIR DANCE-A-LOT
</div>
<p style="text-align: center;">Los geht es ab 23:00 Uhr. Seid dabei!</p>
<p style="text-align: center;">Einen kleinen kleinen Vorgeschmack auf die Live-Qualitäten der KAOSS KIDS gibt es hier:</p>
<div id="container" style="width: 401px; margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;">
<div id="content" style="text-align: left;">
    <object width="400" height="225"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=8855497&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=8855497&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="400" height="225" /><br />
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  </div>
</div>
<p>?</p>
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		<item>
		<title>Die kleine Kai &#8211; Besinnliches zum 4. Advent</title>
		<link>http://www.hsmnnskst.de/macken/der-kleine-kai-besinnliches-4-advent/</link>
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		<pubDate>Sun, 20 Dec 2009 10:26:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[macken]]></category>
		<category><![CDATA[advent]]></category>
		<category><![CDATA[ballet]]></category>
		<category><![CDATA[lügen]]></category>
		<category><![CDATA[militär]]></category>
		<category><![CDATA[weihnachten]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Lügen haben kurze Beine!&#8221; Die hatte ich auch, sowohl 1983 als auch am vergangenen Mittwoch im ZuMirOderZuDir. Ich stand an der Bar, wippte zur Musik und wurde angesprochen. Ein Typ auf dem Rückweg von der Herrentoilette meinte, ich sollte doch Tänzer werden. Warum auch immer ich ihm erklären musste, dass ich doch schon Tänzer sei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.hsmnnskst.de/wp-content/uploads/2009/12/bastian4advent.jpg" width="630" height="957" alt="bastian weihnachten 1983" class="aligncenter" /></p>
<p>&#8220;Lügen haben kurze Beine!&#8221; Die hatte ich auch, sowohl 1983 als auch am vergangenen Mittwoch im ZuMirOderZuDir. Ich stand an der Bar, wippte zur Musik und wurde angesprochen. Ein Typ auf dem Rückweg von der Herrentoilette meinte, ich sollte doch Tänzer werden. Warum auch immer ich ihm erklären musste, dass ich doch schon Tänzer sei und sogar schon 5 Jahre beim russischen Militärballet gedient bzw. getanzt habe. &#8220;Verdammt, mir muss man nicht sagen wie tanzen geht, ich war bei der härtesten Truppe der Welt.&#8221; Um meine Aussage wasserdicht zu machen ergänzte ich als kleinen Makel, dass ich aber über den Grande Plié nicht hinaus komme.</p>
<p><span id="more-1528"></span>
<p>Der Typ war begeistert. In den folgenden 5 Minuten stellte sich heraus, dass er die 2. Hauptrolle des kleinen Kai aus der Schneekönigin im Friedrichstadtpalast tanzt. Meine Beine wurden immer kürzer. Es war ihm noch unglaublich wichtig klarzustellen, dass er nicht schwul sei. Warum er dies mit einer solchen Wehemenz tat &#8230;ist mir ein Rätsel. Ob ich letztendlich als Tanzlaie aufgeflogen bin weiß ich nicht mal, denn mit dem Heterobekenntnis trat eine Freundin auf den Plan, die sich sofort um den kleinen Kai kümmerte.</p>
<p>Auf jeden Fall hat mich das obige Bild meines verschollenen 10 Jahre älteren Bruders an den kleinen Kai erinnert. Nicht an den tanzenden Kai, denn der hatte einen 3-Tage-Bart und sah nicht wirklich wie ein kleiner Junge aus, aber an den &#8220;echten&#8221; aus der russischen Verfilmung mit dem Plaste-Elch auf Rädern.</p>
<p>Ich wünsche Euch einen schönen, besinnlichen und ehrlichen 4. Advent.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kevin Devine &amp; Chikan diesen Sonntag im Privatclub</title>
		<link>http://www.hsmnnskst.de/musik/kevin-devine-chikan-privatclub-berlin/</link>
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		<pubDate>Sat, 12 Dec 2009 13:55:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[musik]]></category>
		<category><![CDATA[chikan]]></category>
		<category><![CDATA[kevin devine]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[privatclub]]></category>

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		<description><![CDATA[Der &#8220;Brooklyn Boy&#8221; Kevin Devine tritt am Sonntag (13.12.2009) ab 19:00 Uhr im Privat Club in Berlin Kreuzberg auf. Als Support ist Chikan aus Schweden mit dabei. Kevin Devine (29) ist ein amerikanischer Singer/Songwriter aus Brooklyn, New York und einer meiner Lieblingskünstler. Dass er auch einen Teil seiner Jugend auf Staten Island verbracht hat, mag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.hsmnnskst.de/wp-content/uploads/2009/12/kevindevine_chikan.jpg" width="630" height="287" alt="kevindevine_chikan.jpg" class="aligncenter" /></p>
<p>Der &#8220;<b>Brooklyn Boy</b>&#8221; Kevin Devine tritt am Sonntag (13.12.2009) ab 19:00 Uhr im Privat Club in Berlin Kreuzberg auf. Als Support ist <b>Chikan</b> aus Schweden mit dabei.</p>
<p><span id="more-1511"></span>
<p style="text-align: justify;"><b>Kevin Devine</b> (29) ist ein amerikanischer Singer/Songwriter aus Brooklyn, New York und einer meiner Lieblingskünstler. Dass er auch einen Teil seiner Jugend auf Staten Island verbracht hat, mag die teilweise Schwere seiner Texte erklären helfen. Die Fähre zwischen Manhattan und Staten Island ist ja nicht ohne Grund kostenlos.</p>
<p style="text-align: justify;">Seine Liveauftritte sind wunderbar emotionsgeladen und man merkt ihm die Freude an der Musik wirklich an. Ich hab ihn live im Clubkeller in (F), Projekt 7 (MD), Zapata (B), Lido (B) irgendwo in Leipzig und auf dem 2009er Melt!-Festival gesehen und war jedes Mal begeistert. Obwohl ich zugeben muss, dass ich beim Melt! ca. 99% seines Auftrittes verpasst habe.</p>
<p style="text-align: justify;">Neben seinen Solo-Aktivitäten hat Kevin auch in der Indie/Punk-Band “<b>Miracle of 86</b>” gespielt, deren Album “Every Famous Last Word” (Defiance) ich jedem unbedingt ans Herz beziehungsweise Ohr legen möchte.</p>
<div class="Links" style="float: left; width: 250px;">
  <b>Alben:</b><br />
  2002: Circle Gets the Square<br />
  2003: Make the Clocks Move<br />
  2005: Split the Country, Split the Street<br />
  2006: Put Your Ghost to Rest<br />
  2009: Brother’s Blood
</div>
<div class="Rechts" style="text-align: justify;float: left; width: 380px;">
  <br />
  Die Alben sind wirklich alle hörenswert. An dieser Stelle muss aber auch mal auf die EP &#8220;Travelling the EU&#8221; hingewiesen werden. Besonders die dort enthaltene Version von &#8220;Probably&#8221; ist unglaublich!
</div>
<p><br clear="all" /></p>
<p><b>Kevin Devine &#8211; Brooklyn Boy</b></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=9DxEhq28TBE">www.youtube.com/watch?v=9DxEhq28TBE</a></p>
</p>
<p><strong>Chikan</strong> ist der 30-jährige in Berlin lebende Singer/Songwriter Petter Söderberg aus Gävle in Schweden. Ich mag seine Musik. Nur die täglichen Proben (im Zimmer hinter meiner Küche) sind manchmal ein wenig störend. </p>
<p>Macht Euch selbst ein Bild und hört es Euch bei T61 oder MSPC an.<br />
<object width="310" height="120"><br />
  <embed src="http://www.thesixtyone.com/site_media/swf/song_player_embed.swf?song_id=4HuQhbB3bua&amp;artist_username=chikan" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="310" height="120" /><br />
</object></p>
<p><strong>weiterführende Informationen:</strong><br />
<b><a href="http://www.privatclub-berlin.de" target="_blank" title="Privatclub Berlin">http://www.privatclub-berlin.de/</a></b><br />
<b><a href="http://www.myspace.com/kevindevine" target="_blank" title="Kevin Devine @ mspc">http://www.myspace.com/kevindevine</a></b><br />
<b><a href="http://www.myspace.com/chikanmusic" target="_blank" title="Chikan @ mspc"><b>http://www.myspace.com/chikanmusic</b></a><br /></b></p>
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